EAC Kaisersesch 
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40 Jahre EAC Kaisersesch

 

Eine sehr gute und kompakte Zusammenfassung von 40 Jahren Vereinsgeschichte hat der leider viel zu früh verstorbene 1. Vorsitzende Nikolaus Schmitz im Rahmen der Jubiläumsfeier am 8. Juli 2006 im "Kurfürst" vorgetragen. Einen Abdruck dieser Rede im Wortlaut finden Sie hier:

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, hallo Kart-Jugend -

ich begrüße alle recht herzlich zu unserem 40jährigen Vereinsjubiläum!

 

Auf den Tag, heute vor 40 Jahren am 8. Juli 1966, saßen einige - für damalige Verhältnisse sicher Verrückte - zusammen und legten durch die Gründung des Eifel Automobil Clubs im ADAC den Grundstein für eine durchwegs erfolgreiche Vereinsgeschichte.

 

Gründungsprotokoll

 

Verzeihen Sie mir, dass ich hier nicht alle unterzeichnenden Gründungsmitglieder aufzählen kann und mich so auf den Vorstand beschränke:

Laut Niederschrift (Gründungsprotokoll) vom 08.07.1966:

VORSTAND

1. Vorsitzender:
Dr. Elmar Pertzborn
2. Vorsitzender:
Werner Reuter
Schriftführer:
Werner Junglas (Klotten)
Schatzmeister:
K.J. Schmitz
Sportleiter:
Alexander Ostermann
1. Beisitzer:
Horst Hoffmann
2. Beisitzer:
K.H. Bauer
1. Rechnungsprüfer:     
Günter Schwarz
2. Rechnungsprüfer:
Franz Bretz

 

Auf vier Personen aus dieser Liste, die für die Geschichte des EAC von großer Bedeutung waren, möchte ich kurz näher eingehen:

Alex Ostermann: Er war der Motor, sowohl zur Gründung als auch zu den Motorsportaktivitäten in den Folgejahren (ohne ihn gäbe es wohl keinen EAC).

 

 

Dr. Elmar Pertzborn: Der den EAC 34 Jahre durch alle Höhen und Tiefen lenkte und heute noch, als Ehrenvorsitzender, dem EAC verbunden ist.

 

 

Günter Schwarz: Der bis zu seinem allzu frühen Tod dem EAC in verschiedensten Funktionen, sei es als Rechnungsprüfer, Sportleiter oder Jugendwart, zur Verfügung stand und hier als Macher und Initiator, besonders im Bereich Jugendsport, agiert hat.

 

 

Kajo Schmitz: Als Schatzmeister des EAC über Jahrzehnte unserer Vereinsgeschichte. Ohne ihn wäre sicherlich manche Mark zuviel in den falschen Tank geflossen.

 

 

 

Ohne Menschen dieses Schlages wäre eine Vereinsarbeit gar nicht denkbar!!!

 

Der EAC selbst hat sich in seiner Vereinsgeschichte als kleiner, aber reger, Club einen Namen weit über die Grenzen hinaus aufgebaut.

Da war die glorreiche Zeit der Bergrennen (hier profitiert der Klottener Automobilclub noch heute von unseren doppelten Leitplanken) oder die Slalomzeit mit der wohl schönsten Strecke im ganzen Gau, die Aktivitäten im Bereich Orientierungs- und Rallyesport sowie die vielfältigen Bemühungen im Bereich Jugendarbeit - vom Fahrrad- und Mofaturnier über die Mini Cars bis hin zum Kartsport.

 

Dass der EAC heute in vielen Bereichen nicht mehr aktiv ist, hat weniger mit dem EAC selbst als vielmehr mit dem von unserem Dachverband ADAC aufgestellten Reglement zu tun. Durch schwindende Starterzahlen wurden unsere Veranstaltungen nicht nur zu einem finanziellen Risiko, sondern zu einem regelrechten Minusgeschäft. Aus Verantwortung gegenüber dem Club und seinen Mitglieder musste der damalige Vorstand sich gegen eine weitere Ausführung dieser Veranstaltungen entscheiden.

 

Da aber bekanntlich nach jedem Tief auch wieder ein Hoch erscheint, darf ich Ihnen mitteilen, dass der EAC im Frühjahr 2006 seine Jugend-Kart-Aktivitäten wieder aufgenommen hat und zur Zeit mit ca. 10 Jugendlichen trainiert. Nach jüngsten Informationen werden die ersten "Nachwuchs-Schumis" sich morgen in Manderscheid zum ersten Mal einem öffentlichen Wettbewerb stellen.

Jungs, ich glaube, der ganze EAC fiebert mit Euch!

Hierfür darf ich mich bei den verantwortlichen Betreuern, Herrn Otmar Hammes sowie Herrn Thomas Nett, recht herzlich bedanken!

 

Aber nicht genug - wir planen auch Aktivitäten im Joungtimer- bzw. Oldtimer-Bereich. Da alleine in unserem Club einige Fahrzeuge aus diesen Kategorien vorhanden sind, würde sich der Vorstand gerne mit den Fahrzeughaltern zusammensetzen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Vielleicht ergeben sich ja heute Abend schon einige lockere Benzingespräche?

 

In den vergangenen 40 Jahren haben neben den eingangs erwähnten Gründungsmitgliedern viele Mitglieder in den unterschiedlichsten Funktionen zu unserer erfolgreichen Vereinsgeschichte beigetragen. Stellvertretend für Alle möchte ich hier unsere langjährige Schriftführerin, Frau Renate Lergenmüller, erwähnen. Sie begleitete dieses Amt über ein viertel Jahrhundert, manchmal leise im Hintergrund, aber öfter auch sehr heftig im Vordergrund. Wichtig war: gesagt war gesagt, gemacht war gemacht - also, man konnte sich hundertprozentig auf sie verlassen. Dir, Renate, und allen anderen herzlichen Dank!